Mit Deinem Ungeborenen in Kontakt treten

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Mein Schwangerschaftsupdate – 18.SSW – Kindsbewegungen und eine Meditation zur Verbindung mit Deinem Baby

 

 

Mein Baby hat mittlerweile die Größe einer Paprika und seit gut 2 Wochen kann ich deutlich Kindsbewegungen wahrnehmen.

Besonders deutlich spüre ich diese Bewegungen, wenn ich etwas Leckeres gegessen habe.

Finn und Mia reden jeden Tag über das Baby und streicheln und küssen mein kleines Bäuchlein.

So langsam sollte ich mir hosentechnisch etwas überlegen, denn selbst die ‘Küchengummi-Variante’ reicht bei meinen Jeans nicht mehr aus und viele Leggings sind einfach zu kalt in dieser Jahreszeit. Ich werde wohl doch mal Richtung Umstandshosen schauen.

 

In meinem Video zeige ich Dir, wie mein Bauch gewachsen ist, und ich erzähle davon, wie ich die Bewegungen meines Baby erlebe.

Außerdem gebe ich Dir zwei Meditationsübungen mit, die Du jetzt in der Schwangerschaft machen kannst, um Dich auf Dein Körpergefühl zu besinnen, zur Ruhe zu kommen und in Kontakt mit Deinem Baby zu treten.

Zum Einen eine kurze Atemmeditation und am Ende des Videos eine 10-minütige Yoga Nidra Meditation.

Enjoy!

Du kannst diese Meditationen zu einem Ritual für Dich und Dein Kind werden lassen, für die Du täglich Zeit schaffst.

Je öfter Du in die Stille gehst, um so häufiger hat Dein Kind die Möglichkeit, Dir Botschaften zukommen zu lassen.

(Für längere Meditationen, die tiefgehender und nachhaltiger wirken und andere Themengebiete ansprechen, schau’ einfach in meinem Shop vorbei.)

 

Wann spürst Du besonders deutlich die Bewegungen Deines Kindes?

Wie trittst Du in Kontakt zu Deinem Kind?

Erzähl’ mir doch davon in den Kommentaren!

Willkommen auf meinem Blog!

Hallo! Ich bin Nina und Dein Birth Coach und Mama Mentor.

Auf diesem Blog wirst Du immer wieder wertvolle Beiträge über Schwangerschaft, Geburt und Mama-Sein bekommen, die Dir Mut machen sollen, Dich inspirieren sollen und Dir zeigen sollen, dass Du sehr wohl dazu in der Lage bist, selbstbestimmt zu gebären und ein erfülltes Mama-Leben zu führen.

Hier erfährst Du mehr über mich und über Dich…

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Selbstbestimmt, angstfrei und entspannt in die Geburt

In diesem kostenlosen dreiteiligen Online Workshop lernst du die wichtigsten Punkte, die eine positive Geburtserfahrung möglich machen.

'Wege aus dem Trauma' Webinar

In diesem kostenlosen Webinar erfährst du, wie du traumatische Lebenserfahrungen wie zum Beispiel eine traumatische Geburtserfahrung bearbeiten und heilen kannst.

'3 Schritte zur angstfreien, entspannten Geburt'

In diesem kostenlosen JoNi Basis Workshop erklären dir Jobina Schenk von ‘Meisterin der Geburt’ und Nina Winner von ‘Geburt und Mama-Sein’ wie du die Geburtserfahrung, die du dir wünschst, manifestieren kannst.

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Herz- und Seelenstärkung für Mamas

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Hier geht es um alle Frauenthemen, die rund um die Zeit der Schwangerschaft, die Vorbereitung auf die Geburt, die Verarbeitung der Geburtserfahrung und das Hineinwachsen in die Mama-Rolle auftauchen.

16.SSW – Schwangerschafts-Update

16.SSW – Schwangerschafts-Update

Wie ich doch zu meinem Mutter-Kind-Pass gekommen bin

 

 

Mein Baby hat mittlerweile die Größe einer Avocado und ich fühle mich sehr wohl.

Bis jetzt war meine Schwangerschaft erfüllt von Leichtigkeit und Freude und ich hatte keinerlei Bedürfnis gespürt, mir Sicherheit oder Bestätigung von Außen zu holen.

“Warst Du schon beim Arzt?”, war eine häufige Frage aus meinem weiteren Mama-Umfeld und ich bekam fast den Eindruck, als ob ich keine Berechtigung hatte zu behaupten, ich sei schwanger, ohne den offiziellen Stempel eines Arztes zu haben.

Noch dazu konnte ich genau den ET angeben, was zu noch mehr Verwirrung geführt hat (Ich weiß den genauen Tag des Eisprungs und habe die Empfängnis ganz bewusst gespürt – worüber ich schon in meinem Video in der 12.SSW berichtet habe). Danach ist es reine Rechensache. Und ehrlich gesagt, entscheidet das Kind, wann es geboren werden will und kein Stempel im Mutter-Kind-Pass.

“Bist Du sicher?”

Ja.

“Ist Dir nicht schlecht?”

Nein.

Mir wurde klar, wie wenig uns Frauen geglaubt wird, wenn es um unser Bauchgefühl geht. Kein Wunder, dass nur mehr so wenige ihr Bauchgefühl wahrnehmen können, geschweige denn danach handeln können.

An jeder Ecke bekommen wir “Hör’ auf Dein Bauchgefühl” gesagt. Machen wir das dann, wird uns nicht geglaubt. “Wie kannst Du es denn wissen?”

Ich hatte also lange gar kein Bedürfnis zum Arzt zu gehen und hätte es wohl nie getan, wenn es hier in Österreich nicht so wäre, dass die Auszahlung des Kinderbetreuungsgeldes an die folgsam geleisteten Untersuchungen im Rahmen des Mutter-Kind-Passes gebunden wäre.

Mein erster Versuch einer selbstbestimmten Vorsorgeuntersuchung ging schief. Ich wollte keinen Vaginalultraschall. Die Ärztin weigerte sich, mir den Pass auszustellen, obwohl dies noch nicht einmal laut der Richtlinien verpflichtend ist. (Ich berichtete in einem weiteren Video auf meinem YouTube Kanal.)

 

 

In diesem Video erzähle ich Euch nun, wie ich doch zum Mutter-Kind-Pass gekommen bin und ich zeige Euch meine kleine Kugel:

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Ich bin schwanger! 12.SSW

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Wir erwarten unser drittes Kind!

 

 

In diesem Videobeitrag erzähle ich Dir:

  • wie lange ich schon gespürt habe, dass dieses Kind auch noch zu uns wollte
  • wie ich die Empfängnis erlebt habe
  • woher ich wusste, dass ich schwanger bin
  • wie ich mich in den ersten Schwangerschaftswochen gefühlt habe
  • warum ich noch nicht beim Arzt war

 

Bist Du auch gerade schwanger? Deine wievielte Schwangerschaft ist es? Wie fühlst Du Dich?

Hat sich Dein Kind auch bei Dir ‘angekündigt’? Hast Du die Empfängnis auch so stark erlebt wie ich?

Schreib’ mir in den Kommentaren!

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Von der Fremdbestimmung in die Selbstermächtigung

Von der Fremdbestimmung in die Selbstermächtigung

Wie erlebst du deine Weiblichkeit und was hat das mit der Geburt zu tun?

 

 

Die Macht über Frauenkörper ist überall.
Schon als Kinder lernen wir die erstrebenswerten weiblichen Formen, die – so unerreichbar sie auch sein mögen – uns jeden Tag in den Medien oder auch im eigenen Kinderzimmer begegnen.
Wir lernen, was es bedeutet, eine Frau zu sein.

Wir lernen, welche Ansprüche und Erwartungen es an unseren Frauenkörper gibt.
Wir entdecken, dass nicht alle Funktionen unseres Körpers, wie die monatliche Regelblutung, angenehm, praktisch oder wundervoll sind.

Wir werden immer mehr zu funktionierenden Körpern, die sich der männlichen Welt anpassen.
Wir müssen geradlinig sein, dürfen nicht zyklisch sein, sollen vernünftig und nicht emotional sein, folgsam und nicht selbständig.

Die Angst vor der Frauenkraft ist so groß, dass sie mit allen Mitteln unterdrückt werden muss.
Wir lernen sogar, uns selbst zu unterdrücken.
Wir unterschlagen unsere Bedürfnisse, unterdrücken die Zeichen, die uns unser Körper schickt, verklagen unser Erscheinungsbild, verfluchen unsere Emotionen.
Wir machen uns schwach, damit wir nicht zu stark sind.

Diese Frauenkraft, die da in jeder von uns schlummert, die brauchen wir, wenn wir unsere Kinder auf die Welt bringen.

Jede Schwangerschaft ist ein Aufruf an uns, unserer Größe mehr Raum in unserem Leben zu geben.

Und ganz wir selbst zu sein.
In all unsere Weiblichkeit: emotional, kreativ, nährend, dunkel, tief, weit, ausgleichend, sanft, stark, wild, vertrauend, verbunden.

Dass sich diese nicht einfach per Knopfdruck unter der Geburt einschalten lässt, wenn wir sie sonst nicht annehmen, ist ganz klar.
Dass sie nicht wirken kann, wenn die Umgebung sie in ihrer Entfaltung hindert, ist auch eindeutig.

Jedes kleine Mädchen hat ein Recht auf die freie Entfaltung ihrer Weiblichkeit.
Ein Recht darauf, dass all die Eigenschaften und Befindlichkeiten ihres Körpers gefeiert oder zumindest angenommen werden.

‘Empfindlich’ ist ein negativ besetztes Wort. Es ist auch ein Wort, dass hauptsächlich für die Beschreibung von Mädchen und Frauen eingesetzt wird.
Es beschreibt die Fähigkeit, etwas zu empfinden, zu spüren.

Wie können wir ohne diese Fähigkeit sicher durch unser Leben gehen?
Ohne die weise Führung unserer Intuition?

Es ist an der Zeit, dass wir uns Frauen wieder den Platz geben, den wir brauchen, um gesund und erfüllt leben zu können.

Wir brauchen uns in unserer ganzen Schöpferkraft, um die Geburt als Teil unserer Sexualität als etwas Sicheres, Natürliches und Großartiges erleben zu können.

Aber das kann uns niemand geben.
Diese Macht müssen wir uns selbst zusprechen.

Es ist der Weg in die Selbstermächtigung.
Wir müssen unsere innere Wahrheit sprechen.
Das kann unangenehm sein.
Wir gehen damit das Risiko ein, nicht mehr Teil der Herde zu sein.
Es können Interventionen folgen.
Wir können Gefahr laufen, plötzlich alleine da zu stehen.
Aber: wir haben uns selbst endlich gefunden.

Diese wunderbar menschliche Frau, die in ihrer Unvollkommenheit und Echtheit eine solche kraftvolle Welle der Energie, der puren Frauenkraft, ausstrahlt, und sich selbst so eine Welt kreiert, in die sie perfekt hinein passt und aus deren Rahmen sie nicht fallen kann, weil es gar keinen Rahmen gibt.

Es ist der Weg in ein gesundes, erfülltes Frauen-Leben, der es der Frau ermöglicht, ihre Sexualität mit all ihren Facetten nach ihren persönlichen Bedürfnissen zu gestalten.

Geburt ist ein Teil der Sexualität und so kann der Weg in die Selbstermächtigung auch bedeuten, dass der Geburtsprozess in seiner ganzen transformativen Kraft erlebt werden kann.

 

Was kannst du nun tun, um für deine kommende Geburt aus der Fremdbestimmung in die Selbstermächtigung zu kommen?

  • Erkenne, dass du eine Schöpferin bist!
    Du musst dir bewusst werden, dass deine innere Einstellung, also dein inneres Bild von Geburt, deine Glaubensmuster und deine Gedanken über die Geburt und deine Fähigkeit, ein Kind auf die Welt zu bringen, bestimmt, wie deine Geburt verlaufen wird.
    Ändere die Art und Weise, wie du die Geburt siehst, und die Geburt ändert sich.
  • Erlebe dich in deiner Größe!
    Nimm’ wahr, wie du dich in deinem Körper erlebst.
    Wie ist dein Verhältnis zu deinem Körper?
    Kannst du seine Zeichen hören und gibst du ihnen genügend Raum?
    Fühlst du dich schön?
    Glaubst du, dass du genug bist, einfach so, wie du bist?
    Sind dein Herz, dein Geist und dein Körper im Einklang?
    Wie sieht es aus mit deiner Gebärmutter? Kannst du sie wahrnehmen? Geh’ in eine bewusste Kommunikation mit deinem Körper – über sanfte, achtsame Bewegung, über die Meditation, über Atemarbeit und ehre dieses wunderbare Werkzeug, mit dem du großartige Dinge erleben kannst.
  • Finde inneren Frieden!
    Die Art und Weise, wie wir geboren wurden, was wir da erlebt haben, wie wir aufgewachsen sind und erzogen wurden, wichtige Bezugspersonen und einschneidende Erlebnisse, die uns Bewältigungsstrategien entwickeln ließen, formen unser Persönlichkeitsmuster und füllen unseren Lebensrucksack.
    Dies bestimmt auch, auf welchem Energielevel wir den Großteil unseres Lebens verbringen und bis zu welchem Grad wir unser Leben verändern können– es sei denn, wir gehen den Weg in die Bewusstmachung.
    Dann heißt es, innerlich aufzuräumen und all die Dinge loszulassen, die dich daran hindern können, deine Wunschgeburt erleben zu können. Hier gilt es, all die Dinge zu finden, die in dir Gefühle von Scham, Schuld, Minderwertigkeit, Angst, Trauer und Wut auslösen.
    Finde Vergebung für all die Menschen, die dich verletzt haben. Vergib’ dir selbst für all die Dinge, die du anderen angetan hast.
    Vergebung ist der Grundstein dafür, inneren Frieden zu finden.
  • Manifestiere deine Wunschgeburt!
    Als selbstermächtigte Frau bist du in der Lage, dir die Dinge im Leben zu manifestieren, die du dir wünschst.
    Geh’ auf Visionssuche für die kommende Geburt und beginn’ den Prozess der Manifestation.
    Du kannst z.B. deine Traumgeburt aufschreiben – wie einen Film, der in bestimmten Szenen abläuft. Diese Visualisierungen kannst du täglich in deine Meditation einbauen. Wir bekommen, was wir bestellen.
    Das, wohin du deine Gedanken und deine Energie richtest, wird von dir wie ein Magnet angezogen und so werden dir hilfreiche Menschen begegnen, du wirst genau die richtigen Bücher finden, dir fallen bestimmte Zeichen in Deinem Alltag auf, die dich alle auf deinem Weg zum Ziel einer selbstermächtigten Geburtserfahrung unterstützen.

 

Möchtest du diesen Weg in die Selbstermächtigung beginnen und dich so ganzheitlich auf die kommende Geburt vorbereiten?

Zusammen mit Jobina Schenk von ‘Meisterin der Geburt’ habe ich ein Programm zur Vorbereitung auf die Geburt entwickelt, der dich auf dieser Reise begleitet und dir wichtige Werkzeuge und Techniken zur Seite stellt.

JoNi ist ein Online Kurs, den du von zuhause aus und nach deinem Tempo machst.
JoNi arbeitet mit therapeutischem Hintergrund und dem Fokus auf deine innere Kraft.
Mittels Selbsthypnoseübungen kannst du endlich deine Ängste und blockierenden Glaubenssätze lösen und umprogrammieren.
Mit Hilfe von gezielten Coachingfragen wirst du dir deines Selbstsabotageprogramms bewusst, um dein Mindset auf das Ziel einer positiven Geburtserfahrung auszurichten. Du bekommst dafür spezielle Meditationen und Visualisierungsübungen.
Du lernst, deinen Körper besser zu spüren und ihn unter der Geburt kraftvoll einzusetzen.
Du weißt genau, was du brauchst, um dein Kind sicher auf die Welt zu bringen.
Du bist dir bewusst, welche Macht dein Geist und deine Gedanken haben.
Du erfährst, wie Geburt schmerzfrei und lustvoll sein kann.

Mit JoNi gehst du auf eine Selbsterfahrungsreise, die dich in deine Kraft führt.
Du öffnest den Kanal zu deinem inneren Wissen und dadurch weißt du genau, was du brauchst, um dein Kind entspannt auf die Welt zu bringen.
Du spürst eine ungeahnte Klarheit und Leichtigkeit, weil du dich tief entspannen kannst und die Stimme deiner Intuition genau wahrnimmst.

Du erkennst, dass du die Einzige bist, die deine dich behindernden Muster auflösen kann.
Mit jedem JoNi Modul hast du mehr Vertrauen in deinen Körper, dein Kind und deine eigene Kraft.

Du bist eine wunderbare Frau, im wahrsten Sinne des Wortes: eine Schöpferin.

Eine Schöpferin, in deren Bauch ein Kind erwächst. Eine Schöpferin, die den Verlauf der Geburt manifestieren kann.
Auf deinen Geburtswellen wirst du dich in deiner eigenen Größe erleben.
Und der transformativ wirkende Geburtsprozess wird dich in Glückseligkeit und machtvoller Stärke erstrahlen lassen.

JoNi Online Kurs zur Geburtsvorbereitung

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Stillen.

Stillen.

Wie du die natürliche Ernährung deines Babys – nach der Trennung eurer Nabelschnur – mit dem Stillen fortsetzt.

Von Tabea Laue – Mama Baby Vision

Wenn ich heute mit sehr bewusst lebenden Schwangeren spreche, dann geht es vor allem darum, sich auf die natürliche Geburt vorzubereiten.

Diese Natürlichkeit erlebt die ganze Schwangerschaft über immer wieder Dämpfer von außen, wenn Begleiter und Vertraute nicht das gleiche Zutrauen in die Geburtskraft haben, wie du.

Gerade deshalb ist es sehr spürbar und erlebbar: es ist gut, wenn du deine Schwangerschaft selbst in die Hand nimmst. Sorgfältig auswählst, wer dich begleiten darf. Und: es ist gut, dass es immer mehr Begleiterinnen gibt, die dich zu deiner eigenen Kraft hinführen – völlig ohne Dogmatismus zu verbreiten.

Während dieses Bewusstsein für die Vorbereitung wächst, tritt die Frage nach „der Zeit danach” immer mehr in den Hintergrund. Dort hin, wo sie bei vielen ist.

Und wir sprechen auch wenig darüber. Am deutlichsten wahrgenommen habe ich das in der Zeit, als ich noch in der Klinik gearbeitet habe. Dort ist in den ersten Lebenstagen eine ganze Reihe von Untersuchungen vorgesehen. Viele Eltern waren richtiggehend überrascht und mit der Wahl der für sie richtigen Entscheidung stark gefordert.

Ganz ähnliches zeigt sich für den Beginn der Stillzeit.

Dabei kann deine Haltung von „Klar will ich stillen – wenn es klappt.” bis hin zu „Das klappt dann schon” in den verschiedensten Nuancen reichen.

Als ich Nina’s Blog vor 2 Jahren gerade frisch kennengelernt hatte, fand ich mich stark wieder in dem Artikel, in dem sie über „Selbstbestimmung” geschrieben hat. Diese Form der Selbstbestimmung für dich selbst zu finden – das spürst du gerade vielleicht besonders in deiner Schwangerschaft – ist oftmals eine Herausforderung. Sie braucht ein paar Schritte, die wir gehen dürfen, um hineinzuwachsen.

Den Weg in die Selbstbestimmung in der Stillzeit zu gehen, heißt auch, dass du dich sicher fühlen musst gut für dein Kind sorgen zu können. Das ist Teil einer sorgfältigen Vorbereitung auf die Stillzeit, zu deren Beginn du dich wirklich auf dich verlassen kannst. Weil das ein Prozess ist, den du am Besten selbst durchläufst – und sinnvoller Weise noch während du schwanger bist 😉 – möchte ich einen anderen Schritt mit dir gehen.

Das Wissen, welches über das Stillen verbreitet wird, ist teils gefärbt von alten Ansichten, schiefgelaufenen Still-Erfahrungen und bewussten Falschinterpretationen von Forschungsergebnissen. Ja – da gehören auch industrielle Interessen dazu. So kommt es zu diesen 6 sehr häufigen Fragen, wenn das Baby geboren ist.

 

Die 6 häufigsten Fragen am Stillbeginn

#1 – Trinkt mein Baby genug?

In den ersten Tagen nach der Geburt, ist erhält dein Baby das Kolostrum – so wird die erste Milch genannt. Sie scheint wenig zu sein!? Doch: sie ist perfekt auf den Wechsel von der Dauerernährung durch die Nabelschnur hin zur portionsweisen Ernährung durch das Stillen geeignet. Dein Baby selbst wird die Menge vorgeben, die es trinken mag. Meldet sich dein Baby nur selten oder ist es schläfrig? Dann kannst du ihm helfen, indem du einige Tropfen des wertvollen Goldes mit der Hand auf einen Löffel entleerst und ihm in den Mund träufelst. Nach einer Geburt ganz ohne Medikamente wird das nur selten notwendig sein – waren Medikamente im Spiel, kannst du dein Baby so beim Ankommen unterstützen. Oder eben, wenn es dir schläfrig erscheint. Sollte dein Baby eine Schlafpause von mehr als 4 Stunden einlegen, ist das eine gute Möglichkeit ihm Energie zuzuführen. Gleichzeitig wird dabei die Ausscheidung vom Kindspech angeregt. Das ist sehr sinnvoll, damit dein Baby einen zusätzlichen Schutz vor einer Gelbsucht bekommt, die es unnötig müde machen würde. Ob dein Baby in den nächsten Tagen genügend Milch erhält, verrät dir das Gewicht deines Babys. Es ist die verlässlichste Methode einmal täglich zu wiegen, so lange, bis dein Baby anfängt zuzunehmen. Danach alle 2 Tage, bis das Geburtsgewicht nach 10-14 Tagen wieder erreicht ist. Wenn du das Gefühl hast im perfekten Einklang zu leben kann es sein, dass du diese Maßnahme hinderlich und überflüssig empfindest. Aus der Begleitung der Mamas in meinen Beratungen kann ich dir nur rückmelden, dass diese kleine Maßnahme mir hilft gut einzuschätzen, ob es wirklich notwendig ist zuzufüttern oder ob es viel bessere Handlungsmöglichkeiten gibt.

#2 – Habe ich genug Milch?

Deine Milch entsteht im Rhythmus des Stillens. So lange deine Plazenta im Kontakt mit deinem Körper ist, wird deine Milchbildung weitestgehend (nicht ganz) zurückgehalten. Durch das Saugen beim ersten Stillen, löst sich auch die Plazenta besser. In diesem Einklang funktioniert dein Körper beim Stillen. Die Menge der Milch die produziert wird, bestimmt dein Baby, durch die Häufigkeit und die Menge der gestillten Milch. So lange du häufig stillst und dein Hormonhaushalt gut funktioniert, kann dein Körper die perfekte Menge Milch produzieren. Dazu gibt es immer wieder Phasen der Anpassung, in denen dein Baby möglicherweise unersättlichscheint. Jeden Tag wird es Phasen des Clusterstillens geben. Und in Entwicklungsschüben darüber hinaus auch Clusterstill-Tage.

#3 – In welchen Abständen darf ich Stillen?

Zur Zeit der Industriealisierung war die Arbeitskraft der Frauen sehr wichtig. Ein Baby, das zu häufig Stillen wollte, war daher hinderlich. Alle 4 Stunden durften die Babys da nur Stillen. Noch heute sind die Stillmythen von damals im Umlauf, die behaupten es käme zu Bauchweh bei den Babys, wenn neue Milch auf alte Milch kommt. Obwohl das schon lange Zeit bekannt ist, gab es neue Stillabstände. 3 Stunden. 2 Stunden. Alles unter dem gleichen Angst-Machenden Label, dass dein Baby sonst Bauchweh bekommen würde. Doch überleg mal – wann bekommst du eher Bauchweh?

  • Wenn du eine halbe Stunde nach dem Essen noch Appetit auf ein Dessert bekommst?
  • Wenn du eine halbe Stunde nachdem du ein Glas Milch (vorausgesetzt du verträgst diese überhaupt) getrunken hast, ein weiteres Glas Milch trinkst?
  • Wenn du deinen Hunger ignorieren musst, weil du nichts zu essen bekommst und der Hunger immer größer wird?

Du siehst hoffentlich die gleiche, klare Antwort wie ich? Dein Baby darf so häufig Stillen wie es möchte. Zu erwarten sind etwa 8-12 Mahlzeiten in 24 Stunden – es können aber durchaus auch mehr werden. Gerade so, wie der Hunger eben leitet.

#4 – Wie zeigt mir mein Baby, dass es gestillt werden will?

Kleine Babys wachen sehr häufig auf, wenn sie Stillen möchten. Das kann ein langsames Aufwachen sein oder ein rasend schnelles Aufwachen. Wenn dein Baby häufig schreit, ehe du es stillst, kannst du es nächstes Mal noch einmal genau beobachten. Vielleicht fallen dir bereits feine Zeichen auf, die dir zeigen, dass es bald soweit sein dürfte. Typische Zeichen, dass sich ein Stillhunger anbahnt sind:

  • Das Schlafen deines Babys bekommt eine gewisse Unruhe
  • Dein Baby ist wach und öffnet „suchend” den Mund
  • Dein Baby schiebt sich sein Fäustchen in den Mund oder saugt am Daumen
  • Dein Baby ist quengelig und du hörst dabei den Laut „Neh”
  • Dein Baby liegt auf dir und sucht sich selber deine Brustwarze

Wenn sich solche feinen Zeichen nicht bemerken haben lassen und dein Baby bereits weint, dann kann es hilfreich sein es erst für einen Mini-Moment zu beruhigen. In diesem Moment kannst du dann zügig anlegen. Am leichtesten ist das, wenn das Beruhigen eine vertraute Person übernimmt, während du dich „stillbereit” positionierst, um in dem kurzen „Beruhigt-Moment” gleich mit dem Anlegen beginnen zu können.

#5 – Welche Stillposition ist die Beste?

In unseren Breitengraden müssen wir alles kategorisieren und mit Namen bezeichnen 😉 – Eine gute Stillposition ist letztlich jede Position in der DU dich wohl fühlst und es schaffst dein Baby an deine Brust zu lassen. Am besten ohne Akrobatik. Die am weitesten verbreitete Stillposition ist bei uns die Wiegeposition. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass sie am Anfang genauso herausfordernd ist, wie alle anderen. Aber keine Sorge – die Lernkurve ist steil und bald werdet ihr die Stillpositionen gefunden haben, die euch in den verschiedenen Lebenslagen am praktischsten erscheinen. Wichtig ist dabei, dass dein Baby seine Vorderseite zu dir ausrichtet. Das wird gerne „Bauch-an-Bauch” genannt. Also dass der Babybauch zu deinem Körper hin zeigt. Dein Baby soll bequem in seiner Mittellinie liegen können, ohne sich zu verdrehen. Es hilft deinem Baby viel von deiner Brust zu erfassen, wenn es sich ein klitzekleinesbisschen nach deiner Brust strecken muss. Das ist der Fall, wenn die Mamillenspitze ungefähr auf Höhe des Stupsnäschens ist, ehe ihr mit dem Anlegen beginnt.

#6 – Wann brauche ich denn Stillhilfe?

Sollte es beim Stillen dazu kommen, dass du dich unwohl oder unbeholfen fühlst, kannst du dir bereits Stillhilfe an die Seite holen. Das kann deine Hebamme sein, wenn sie sich gut mit dem Stillen auskennt, oder eine Stillberaterin. Wichtig ist, dass du dich verstanden fühlst und bald nach der Beratung eine deutliche und positive Veränderung spürst. Bist du durch eine Stillberatung eher verunsichert, frag lieber noch einmal nach, ob du alles richtig verstanden hast oder ob es Missverständnisse gab. Bleibt dein flaues Gefühl, kann es sein, dass einfach noch nicht die richtige Beraterin an deiner Seite war – es lohnt sich eine weitere Meinung einzuholen, damit es mit dem Stillen bald einfach sein wird. Sobald es um medizinische Fragen im Zusammenhang mit dem Stillen geht, wenn du dich mit Verletzungen oder Schmerzen herumplagst oder dein Baby nicht genügend Milch zu kriegen scheint, bist du bei einer IBCLC-Stillberaterin am Besten aufgehoben. Wir haben alle einen medizinischen Grundberuf und eine Weiterbildung, die wir alle 5 Jahre nachhaltig auffrischen – so kann es auch mit dem Stillen klappen, wenn es einmal so scheint als hätte sich alles gegen eure Stillzeit verschworen.

Fazit. Nimm deine Stillzeit selbst in die Hand!

Ebenso wie bei einem Geburtsplan, darf es natürlich auch für die Stillzeit Pläne und B-Pläne geben.

Das Wunderbare ist, wenn du mit deinem Baby achtsam in die Stillzeit startest, kannst du etwaige Probleme erkennen, wenn sie keimen.

Anders als bei der Geburt können Entscheidungen gut beraten und durchdacht getroffen werden. Selbst für das blödeste Stillproblem gibt es „vorübergehende” und „langfristige” Lösungen. Die allermeisten Stillprobleme entstehen aus der Situation heraus. Sie sind nicht „angeboren”!

Deine innere Stimme für die Stillzeit sensibel zu machen, ist Teil meines Online-Stillvorbereitungskurses. Darin lernst du welche inneren und äußeren Stimmen dich aktuell führen. Welche Erfahrungen dich prägen. Du lernst, wie dein Baby in der ersten Zeit „tickt”. Und du erforscht, was du selbst brauchst, um deinem Baby bei seinem Start im Leben außerhalb deines Bauches zu helfen.

Du bist diejenige, die es wunderbar nährt, während dein Baby gerade in deinem Bauch wächst und gedeiht. Du bist auch diejenige, die wunderbar dafür geschaffen ist, dein Baby nach der Geburt zu stillen. Unsere Wege dorthin, verlaufen allerdings unterschiedlich. Manchmal ist das Glück uns hold und es liegen nur wenige Stolpersteine herum. Die Magie des Schicksals lässt uns dennoch nie um die nächste Ecke blicken. Also kannst du nun alles dafür tun, um noch einmal inne zu halten. Dich zu stärken. Damit dein Wissen, deine Kraft, deine Vision und dein Fokus dich über die Geburt hinaus in die Stillzeit hinein begleiten. Alles Liebe für dich und dein Baby, ~Tabea

Tabea Laue

Tabea Laue

Mama-Baby-Vision

Tabea über ihre Arbeit:

“Ich begleite werdende Mamas in der Vorbereitung auf das Stillen und ihr Baby und helfe bei Stillproblemen.

In der Beratung und Begleitung kommen Aspekte wie Stillen, Tragen, Babykommunikation, Babypflege, Windelfrei und Selbstfürsorge zum Tragen.

Im Blog schreibe ich darüber, wie du dich gut auf deine Geburt und die darauf folgende Zeit mit Baby vorbereitest und vertrauenswürdige Begleiter wählst”

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